Ernährung

 

Worauf Sie zusätzlich zu den Inhaltsstoffen unbedingt achten sollen:

  1. Wie hoch ist der Fleischanteil? Bezieht sich die Höhe des Fleischanteils auf das fertige Produkt oder ist nur Frischfleisch (der Anteil sinkt durch die Trocknung noch erheblich) angegeben?

  2. Nur wenn „Fleisch“ draufsteht wird auch Fleisch verarbeitet, wenngleich das nichts über die verwendete Qualität aussagt!

  3. Welches/welche Tier(e) werden verarbeitet?

  4. Stammt das Fleisch von Tieren aus artgerechter Haltung?

  5. Wenn enthalten, welcher Fisch wird verarbeitet?

  6. Wie hoch ist der Fischanteil?

  7. Haben die eingesetzten Produkte Lebensmittelqualität?

  8. Werden ausschließlich zugabenfreie, nichtmanipulierte Zutaten, selbst bei allen Vorprodukten (garantiert, kontrolliert) verwendet?

  9. In einigen Ländern ist z.B. die Deklaration von
    beigefügten Zusatzstoffen nur für das Endprodukt Vorschrift. Für bereits manipulierte Vorprodukte durch krankheitshemmende (Antibiotika) oder wachstumsfördernde Stoffe (Hormone), Insekt- und Pestizide, Konservierungsmittel, Zusatzstoffe gegen lagerbedingte Fraß-, Schimmel- und Oxidationsschäden u.v.m. greift diese Vorschrift nicht.

  10. Ist das Futter kaltgepresst oder extrudiert? Kaltgepresst ist schonender hergestellt und quillt im Magen nicht auf.

Als Faustregel gilt:
Wer Gutes verwendet, der schreibt dies auch drauf.



Das gehört, nach unserer Meinung,
nicht in Hundefutter:


Soja, Weizen, Mais
Sind laut wissenschaftlichen Untersuchungen die Auslöser unterschiedlicher Allergien. Das zeigt sich oft aber nicht nur durch körperliche Symptome wie Juckreiz oder stumpfes Fell, sondern es sind so genannte „Cerebral-Allergien“, die im Hirn des Hundes Fehlfunktionen auslösen können. Ins Futter kommen in vielen Fällen die Abfallprodukte dieser Getreidesorten. Maismehl kann auch der gemahlene ganze Maiskolben sein!

Getreide aus gentechnisch manipuliertem Saatgut
80% der weltweit erzeugten Sojabohnen, sowie der Großteil an Futtermais, speziell in den USA, können aus genmanipuliertem Saatgut stammen.

Weißer Reis, Braureis
Ihm fehlen 75% seiner Nährstoffe.

Tierische Fette
Eine US-Studie ergab eine erhöhte Krebsgefahr sowie die Zunahme von Tumoren und Herzproblemen. Des weiteren werden manchmal auch Abfallprodukte wie altes Frittierfett, als "wertvolles Fett" verarbeitet. Der Dioxinskandal in Belgien wurde durch eben solches, verunreinigtes Fett das dem Futter zugefügt wurde ausgelöst. Manche "Tierkörperbeseitiger" in Holland, Belgien und Deutschland haben als zweiten Gewerbezweig die Fettherstellung. Untersuchungen in der Schweiz kamen zu dem Ergebnis, daß "Futterfette" auch mit Mineralöl verseucht sein können.

Mais-, Weizen- und Reisgluten
Klebriger, eiweißhaltiger Rest aus der industriellen Verarbeitung. Kann Giftstoffe im Körper festhalten, so daß diese nicht sofort auf natürliche Art ausgeschieden werden können (Durchfall verhindern) Resultat kann eine Überfunktion von Nieren und Leber sein, da diese Stoffe ständig abgebaut werden müssen.

Sonnenblumen-, Mais-, Soja- und Distelöl
Hoher Konsum von diesen Ölen kann Veränderungen im Erbgut begünstigen, die auch zu Krebs führen können. Das Schwedische Institut für Krebsforschung fand in Untersuchungen heraus, daß diese Öle die Krebsentstehung um bis zu 60% beeinflussen können. Sie können nach Aufnahme zu hormonähnlichen Substanzen abgebaut werden, die negative Folgen für das Immunsystem haben, eine allgemeine Entzündungsbereitschaft fördern und damit vielfältigen Krankheiten den Weg ebnen können. Gerade die darin enthaltene Linolsäure wird bereits über Getreide und tierisches Fett aufgenommen. Bei chronischem Überschuß kann dies eine entzündungsfördernde Wirkung haben.

Fleischmehl
Soweit nicht näher bezeichnetes "Fleisch" in den Produkten verwendet wird, stammt dieses auch von Abdeckern. Schlachtabfälle, z.B. von Schweinen, die ebenfalls bei der Herstellung von Futtermitteln verwendet werden, können auch Wachstumshormonen und Antibiotikarückständen belastet sein. Deren Einsatz im Futter zwar in vielen Länder verboten ist, aber dafür über die Injektion immer noch in die Tiere gelangt. So wird die Spritze zur Futterergänzung.

Tierische Nebenerzeugnisse
Es können enthalten sein: Hirn, Lunge, Nieren, Blut, Knochen, Wolle, Hörner, Gewebe, Sehnen, Haut, Urin, Mägen, Därme, Drüsensekrete, Hormone aus Fruchtblasen. Dies von allen Tieren! Bedenken Sie, daß Tausende von Tieren jährlich in Versuchsanstalten, beim Tierarzt oder auf der Straße verenden. Tierische Nebenprodukte stammen auch aus Abdeckereien. Sogar verdorbene Waren aus Supermärkten und Großküchen finden bei der Futterherstellung mit unter Verwendung.

Grieben
Ein Produkt aus der Tierkörperbeseitigung. Aus Innereien wird das Fett ausgelassen.

Geflügelnebenprodukte
Dies sind in der Regel Köpfe, Füße, Eingeweide, Blut, Urin und Federn..

Digest
Eine Flüssigkeit, die von tierischen Geweben mit Hilfe von chemischer oder enzymatischer Hydrolyse hergestellt wird. Somit eine chemisch vorverdaute Nahrung.

Pflanzliche Nebenprodukte, Zellulose
Hier werden alle Reste und Abfälle der Getreideverarbeitung verwertet. Erdnußhülsen, Getreide, Stroh, Nußschalen, Reste aus der Herstellung von Müsli (als Cerealien bezeichnet).

BHT(E321), BHA(E320), Etoxiquin
Häufig werden nur die E-Nummern angegeben, oder die harmlose Bezeichnung “EG - Zusatzstoffe” taucht auf der Verpackung auf. Häufig ist auch zu lesen: “ohne Konservierungsmittel”. Im Text steht dann: "mit Antioxidantien-EG-Zusatzstoffe". Man geht davon aus, daß nur einem Bruchteil der Kunden bekannt ist, daß sich dahinter BHA, BHT u.a. verbergen. In einigen, auch europäischen Ländern, sind diese Zusatzstoffe wegen Ihrer Nebenwirkungen verboten. Bei BHT und BHA wurden an Nagern teilweise krebsfördernde Wirkung beobachtet. In Tierversuchen traten Veränderungen am Immunsystem, der Schilddrüse und der Leber auf. Beide Stoffe reichern sich im Fettgewebe an, gelangen in den Fötus und sind als Allergieauslöser bekannt. Etoxiquin verursacht Schüttelkrämpfe, Depressionen, Hautirritationen und Leberschäden. Für Lebensmittel ist Etoxiquin nicht zugelassen, da toxische Wirkung bei Inhalieren, Schlucken und bei Hautkontakt entstehen. Sammelt sich im Fettgewebe der Leber an. Etoxiqin ist immer noch ein häufig benutztes Antioxidant für tierisches Fett.

Kochsalz, Zucker, Karamel
Salzgeschmack wird hauptsächlich zur besseren Akzeptanz des Futters zugefügt. Dies ist auch ein Grund warum häufig Urin als "tierisches Nebenprodukt" genommen wird, auch dadurch entsteht ein Salzgeschmack, der Hersteller braucht Salz als Zusatzstoff nicht mehr aufzuführen, was im ersten Moment positiv aussieht. Zucker oder Karamel ist in Katzenfutter überflüssig, es dient lediglich zur Geschmacksverbesserung und um die Konsistenz weicher zu machen. Industriezucker kann, zusätzlich zu Karies, auch Probleme an der Bauchspeicheldrüse sowie den Analdrüsen verursachen.

Künstliche Farbstoffe
Auch diese verbergen sich meistens hinter E-Nummern.
E127 z.B. verursacht nachweislich auch Schilddrüsenkrebs, ist jedoch in manchen Leckerlies für Katzenbabys enthalten. Allergische Reaktionen wurden auch bei folgenden Farbstoffen beobachtet: E102, E110, E122, E123, E127.

(Auszüge nur mit schriftlicher Genehmigung)